Berichte aus den Jahren 2013-2009

Die Berichte sind im Jahresverlauf von oben nach unten in jedem Jahr eingefügt !

2013

 

23./24. Februar   Motorbike Bad Dürkheim

Tolle Messe bzw. Ausstellung. Alles für Tourenfahrer in 2 Hallen. Alles da was 2013 als neues Motorrad gilt. Von Fabrikat zu Fabrikat auf kurzem Weg. Sitzproben satt auf allen neuen Touren-Motorrädern.

 

21. April

Mogodi in Wiesloch   

 

28. April  Bertha Benz Gedächtnisfahrt

Bertha Benz Gedächtnisfahrt ab Mannheim 

Alle waren welche vom Benz, die sich morgens am Tor 2 trafen.

Vorbei am Karl-Benz-Haus in Ladenburg gings in Erinnerung nach Pforzheim und

nach der Einkehr wieder zurück.

 

05. Mai  Pfalz und Vogesen

Saison-Eröffnung als Stammtischtour in der Pfalz mit Abstecher in die Vogesen.

 

10 Motorräder und 12 Personen waren wir. Einfach tolle Strecken zum "richtig laufen

lassen" befuhren wir.

Nach der Mittagsrast gings es, geführt von Horst an diesem Tag, an die Weinstraße und auf die Suche nach einem Kaffee zum Abschluss. In Bad Dürkheim waren wir fündig.

Von dort hat sich dann die gesellige Runde aufgelöst und alle machten sich so ab 17:00 Uhr auf den Weg nach Hause. Nach dem langen "Winter" in 2013 war das wie eine Befreiung.

 

16. Juni  Strahlemann-Benefiz-Tour

Mit insgesamt 9 Gruppen war der Start in Heppenheim. Alle starteten nacheinander. Ich hatte 13 Motorradfahrer hinter mir in der Gruppe. Matthias war der Stopper (illegales Stoppen an Kreuzungen). Die beiden Jopper-Fahrer rissen durch den Odenwald ab, was den schönen Kurven geschuldet war. Erster Halt und wieder komplett war direkt am Neckar bei einem von einem Reichelsheimer Metzger gestifteten Frühstück.

Über den Kraichgau in den Raum Karlsruhe war es eher ein Cruisen durch die schöne Landschaft und noch weit weg vom üblichen Verkehr.

Mittagsrast war DPD in Malsch bei Karlsruhe. Da war schon was geboten, für jeden etwas und Getränke ohne Alkohol.

Die Rückfahrt führte auf teilweise belebten Straßen über eine Eisdiele in Schwetzingen zurück nach Heppenheim. Dort im Stadtinneren war die abschließende Rast mit Ehrungen der Verantwortlichen. Mit Fachgesprächen unter Freunden klang der Tag dann aus und alle fanden den Weg nach Hause.

 

30. Juni  Motorrad-Kirchfahrt 2013 ab Mannheim

Diesmal war ich alleine vom Stammtisch am Treffpunkt in Mannheim. Ungefähr 15 Motorräder nahmen Kurs auf die Pfalz. Nach einer Stunde Fahrt war die erste Pause Bad Dürkheim. Bei der Mittagsrast saßen wir viel zu lange. Die Fahrt über das Johanniskreuz war wie alles zuvor in einem zu langsamen Tempo.

Wieder zurück an der Weinstraße fuhr ich mit vielen wieder Richtung Mannheim, weil absehbar die geplante Route zu weit war und ich zu normaler Zeit wieder zu Hause sein wollte.

 

07. Juli Mogodi in Wiesloch

 

04.-11.Aug  Stammtisch-Tour 2013 nach Tschechien

Vom Sonntag, dem 04. bis zum Sonntag, dem 11. August 2013 waren auf 9 Motorrädern und 10 Mitfahrer/in aus unserer Stammtischrunde zur Tour nach Tschechien unterwegs.

Matthias hatte die Tour bestens vorgeplant. Allen Teilnehmern wurden über diese Tage viele Sehenswürdigkeiten geboten.

 

Routenverlauf:

Tag 1: Frankenthal-Weinheim-Sinsheim, (Treffpunkt) durch das Altmühltal nach Horni Plane.

Tag 2: Horni Plana - Telc

Tag 3: Telc - Blansko

Tag 4: Blansko - Adrspach

Tag 5: Adrspach - Sobotka

Tag 6: Sobotka - Loket

Tag 7: Loket - Bayrisch Eisenstein

Tag 8: Bayrisch Eisenstein - Frankenthal

 

Eine Rundreise von ca.: 2.500 Km

 

Städte, dem Weltkulturerbe zugehörig, Schlösser, die Wallfahrtskirche des St. Nepomuk, die Burg Pernstein und „Naturschauspiele“, wie eine Felsenstadt oder eine erschlossene Tropfstein-Höhle besonderer Art, mit Durchfahrt mit Booten, ließen uns Tschechien in einem anderen Licht erscheinen.

 

Während der Tour  wurden wir an zwei Tagen wurden wir (sehr)nass;

Dauerregen und Wolkenbrüche bis zum Hagel haben wir erlebt und durchfahren. An drei Tagen war eine Hitze bis 35 Grad, so dass ein ständiges Trinken und leichte Kleidung angesagt waren.

Alle Quartiere waren sehr gut und ebenso die angebotenen Speisen.

Die Straßen so kann man sagen waren einzustufen von sehr gut bis sehr schlecht.

 Die wichtigste Botschaft zum Schluss, alle Teilnehmer sind am Ende wieder heil in ihren Heimatorten angekommen. Wir waren eine tolle Truppe die viel Spaß hatte, die Nörgler und die Quertreiber haben wir erst gar nicht mitgenommen.

 Alle Teilnehmer haben Matthias beim Stammtisch-Treff nochmal herzlich für seine Vorbereitung, Durchführung und als Guide während  der Tage herzlich gedankt.

 

 

21. September   Odenwald-Spessart Tour 2013

Mit 9 Stammtischlern auf 9 Motorrädern gings um 09:00 Uhrt an der Stadthalle in Weinheim los.

Die Route führt diesmal über Buchklingen und Löhrbach, wegen der immer noch währenden Sperrung innerhalb Absteinachs. Über Siedelsbrunn und Waldmichelbach führte der Weg zum ersten Halt am Marbachstausee.

Das Mossautal und Michelstadt und der Weg bis Miltenberg waren die folgende Strecke. Der Einstieg in den Spessart erfolgte Richtung Eschau. Die früher recht holprige Straße nach Altenbuch war neu gestaltet, hervorragend ! Eine nun ausgesprochen kurvige und motorradseitig tolle Strecke führte nun bis nach Rohrbrunn in Nähe der Autobahn Richtung Würzburg.

Einsame Wege im Wald waren dann die restlichen Kilometer, weiter in den Spessart, bis nach Lichtenau zur Mittagsrast.

Gesättigt und reif für eine kleine Spessartrunde waren dann alle. Wir nahmen anschließend den Weg zurück über Rohrbrunn und an den Main zu Mainfähre unter die Räder. Mit den 9 Motorrädern war die Fähre dann voll. 1 Euro 20 Cent waren pro Motorrad zu entrichten.

Anschließend gings übers Boxtal nach Miltenberg zur Kaffeepause. Auch tolle Eisportionen wurden verspeist.

Auf dem Heimweg über Vielbrunn und Michelstadt verloren wir sämtliche Mitfahrer aus dem Raum Neckar oder dem Odenwald, die unterwegs in Ihre Richtungen abbogen. Ab dem Saukopftunnel war wieder die Bergstraße erreicht.

20. Oktober 2013 Bruchstrich-Fahrer-Abschlusstour

In Weinheim sind wir (7 Motorradfreunde vom MS-Weinheim) ab der Stadthalle gestartet. Wegen der an diesem Sonntagmorgen nassen Straßen, wählten wir die nicht so kurvenreiche Strecke zunächst an der B3 entlang.

Bereits nach 500 Metern setzte Regen ein, zunächst mit wenigen Tropfen, der uns bis zur Mittagsrast nicht mehr verließ.


2012


Odenwaldtour mit Stammtischfreundenam 23. März 2012

Rothenberg, Krähberg, Hesseneck, Lindenfels und Zotzenbacher Bergrennstrecke / doll wars, geht nur werktags (nur werktags offen/frei)

 

Fimot-Karfreitags-Tour am 6. April 2012

11 Motorräder von Fimotlern und Freunden. Über den Main, zum Taubertal und über die freien Strecken an Feiertagen nach Hetzbach zu Roys Biergarten/Lokal.

 

Vortour: Mittelrheintal und Umland am 27. April 2012

Um 9:00 Uhr gings ab der Weinheimer Stadthalle los. Es fanden sich dort ein: Birgit, Horst und ich. Kurz nach der Anfahrt wurden wir von der Odenwaldbahn für gefühlte 10 Minuten gestoppt.

Roland und Hans-Joachim warteten in Rosengarten, kurz vor der Wormser Brücke, auf uns. 

Zu fünft gings es quer, teilweise durch kleinste Dörfer, Richtung Bingen bzw. Bingerbrück. Eine Baustelle kurz vor Bingen machte die Wegpunkteplanung im Navi zunichte. Per direktem Ziel erreichten wir Bingerbrück. 

In Niederheimbach an der B9 erreichten wir die Fähre Richtung Lorch. Beim Warten auf die Fähre musste ich feststellen, dass mich das Navi beim Hochfahren der Route ab Bingerbrück zwar nach dem ok zu Fährverbindungen fragte, aber dann mir den Weg auf die rechte Rheinseite über Mainz und einem Plus von über 2 Stunden bei der Routenzeit vorschlägt.

Zwei Lehren waren zu ziehen. Es geht nun auf der geplanten Tour per Karte und ohne Navi weiter und künftig werden Touren per Navi bis zum Ort der Fährabfahrt und ab dem Ort der Fährankunft geplant (auf der Fähre hat man dann Zeit die neue Route ab Ankunft aufzuziehen).

Gleich in Lorch gings nun ins rechtsrheinische Hinterland Richtung Ransel und Weisel. In Weisel habe ich dann die Weiterfahrt zur Loreley verpasst, es ging auf schöner und kurviger Strecke runter an den Rhein nach Kaub.

Von Kaub ab befuhren wir die B42, also die Uferstraße entsprechend den Rheinschwüngen bis St.Goarshausen. Auch ab dort gibt es den kurzen, aber als tolle Strecke mit vielen Kurven, Weg zur Loreley.

Als Unkundiger war ich zunächst am Informationszentrum zur Loreley, bis Birgit als Expertin mir den richtigen Weg zu den Plattformen der Loreley aufzeigte. Beim dortigen Parkplatz fehlten mir 20 cm vor der Schranke bis zur automatischen Auslösung. Ich war schon abgestiegen als eine ältere Dame mir aufzeigte ab wo die Schaltschleife liegt. 

Die Plattformen zum Blick vom Loreleyfelsen bieten einen tollen Blick nach unten auf Landschaft, Schiffe und Gebäude. Hans-Joachim zeigte uns von dort oben das Lokal mit dem guten Erdbeerkuchen.g gemacht. Einige Bilder von dort oben werde ich noch einstellen, ebenso das enbild  

Wieder auf derB 42 bogen wir, schon mit knurrendem Magen, bei Wellmich wieder ins Hinterland ab. Auf der Lokalsuche zur Mittagsrast war das Hinterland in Dahlheim und Dachhausen das Solche. Kein offenes Lokal in Sicht oder es war geschlossen.

Erst unten am Rhein in Braubach stießen wir auf einen Italiener, bei dem Pasta, Pizza, Salat und Schniposa unseren Hunger stillten.

Eine weitere Rheinkrümmung führte uns wieder südlich auf der B42 bis nach Boppard. Die dortige Fähre brachte uns auf die linke Rheinseite, wie beim Start der Tour, auf die B9. Wegen der fortgeschrittenen Zeit befuhren wir kein Hinterland mehr, sondern blieben auf der B9, den Rhein entlang, bis zum schon erwähnten Restaurant mit dem guten Erbeerkuchen.

Exakt gegenüber und mit Blick zur Loreley und ein Stück sehr guten Erbeerkuchen vor sich, mit oder ohne Sahne... was will man mehr.

Kurz nach dem Start nach Kaffee und Kuchen, fing es leicht an zu regnen.

So befuhren wir weiter die B9, bis Bingerbrück. Wie zuvor abgesprochen übernahm ab Bingerbrück Hans-Joachim die Führung. Er hatte die Rückfahrt über Bundesstraßen bis zur B9 nach Worms ins Navi eingegeben.

Richtung Worms wurde es wieder trocken.

In einer Tankstelle vor Worms haben wir uns dann voneinander verabschiedet. Wir waren alle mit dem Tag zufrieden. Es war insgesamt ein schönes Erlebnis mit Freunden.

Dann fand jeder wieder den Weg so gegen 18.00 Uhr nach Hause.

 

Vortour "Um die elsässische Weinstraße" am 24. Mai 

Wir waren 6 Freunde aus Stammtisch und Umfeld. Leider war auf der A5 ein Stau, der uns zeitlich zurück warf. Über Molsheim ging zum sehenswerten Kloster St. Odile mit kleinem Rundgang. Die weitere Strecke war wieder aus der Streckenführung, den Kurven, bei geringem Verkehr, ein Hit. Unser Rückweg, geführt von Horst und dann Gerhard war dann zeitlich bedingt auf Hauptstraßen. In Speyer, bei der Einkehr auf dem Markt/-Domplatz haben wir uns dann voneinander verabschiedet.

 

Großklockner und Südtirol vom 5. - 10. Juni 2012

Am Dienstag, 05.Juni, gings morgens los. Um schnell voran zu kommen waren nun 3 Stunden Autobahnen angesagt. Nur so war die Strecke nach Bruck an der Großklocknerstraße an einem Tag zu packen.

In Oy wars dann zu Ende mit dem stupiden Fahren.

Reutte, Bichlbach und der Fernpass waren die nächsten Ziele.

Eine gnadenlose Rennstrecke ist der Weg auf den Holzleitner Sattel Richtung Obsteig.

Über Telfs, Insbruck, Hall, Schwaz führte die Route nun, mit viel Verkehr, ins Zillertal. Schön wars zu durchfahren; in Zell am Ziller bog ich nun Richtung Gerlos Pass ab. Nun waren bis Mittersill Landschaft, Kurven und griffige Strecken angesagt. Mit darin noch 5 € oben am Gerlospass als Maut.

In Bruck am See war das Aktiv-Hotel per Navi gut zu finden.

Das Aktiv bezog sich dabei auf recht viele Gäste und ungefähr 50 E-Bikes in der Garage.

Morgens um 8:30 Uhr (Mittwoch) war mein Start auf die Großklocknerstraße, direkt vom Hotel aus. Um diese Zeit war wenig bis nichts auf der Straße los, so daß es herrlich war die Strecke bis zur Mautstelle durch die morgendliche Natur in Angriff zu nehmen.

Ab der Mautstelle geht es dann durch die Vegetationen nach oben. Kurven, Kehren zum Cruisen und auch mal zum am Gashahn drehen. Im Weiteren war zu erkennen, dass es diesmal nichts war mit einer sommerlichen Durchfahrung der 48 einmalig schönen KM.

Um Edelweiss-Spitze und Fuscher Törl lag Schnee. Richtig kalt wurde es, sonnenabgewandt, auf dem Weg zur Kaiser-Franz-Josefs-Höhe, um das Hochtor.

Nach kurzem Besuch auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe und der Sicht auf den Pasterzengletscher gings nun Richtung Heiligenblut und immer weiter zurück in die Zivilisation.

Über Lienz und Toblach und vorbei am Misurina See war Cotina d´Ampezzo

das nächste Ziel. Der Col di Lana und der Pordoi waren die nächtsten Pässe.

Über Canazei, den Karerpass mit Karersee, Welschnofen und durch das Eggen Tal führte mich der Weg nach Bozen und dann über die Mebo ins Hotel in Burgstall bei Meran.

Viele Fimot-Freunde waren schon da.

 

Am Mittwochabend, zu 35 Jahren Fimot, fand der Ehrungsabend mit Buffet im Poolbereich statt. Vorpeise und Hauptspeise, gebracht von der Pizzeria ganz in der Nähe. Es ist schon eine tolle Gemeinschaft und Freundschaft unter allen Fimoltern.

Am Donnerstag zur Erkundung fuhr ich über das Gampenjoch nach Madonna di Campilio. Pause machte ich auf dem Rückweg auf dem Mendelpass.

Insgesamt schon eine Strecke für eine Tagestour mit südlicher Erweiterung der Route ab Madonna di Campilio und den Lago di Molveno.

Abends war dann der Besuch in Nals in einer typischen Südtiroler Wirtschaft angesagt. Südttioler Wein und deftiges Essen waren geboten.

Am Freitag war ich mit allen Fimotlern unterwegs.

Es ging über Kaltern nach Auer, unterhalb von Bozen.

Es ging nun über den Mangen (Pass). Dies über schmale Straßen mit Gegenverkehr und Radfahrern und teilweise extreme Kehren. Unser Ziel war, zur Abkürzung auch über eine unbefestigte Straße, das Rifugio Crucolo. Ein Lokal das man gesehen haben muss. Mit Käse und Wurst, auch der längsten Wurst im Keller, auch zum Verkauf. Das Essen für alle richtig kräftig mit diversen Sorten Fleisch, Kraut, Salat und Polenta. Als Nachspeise Kuchen aus eigener Herstellung.

Leider setzte während des Essens der große Regen ein.

Die meisten suchten dann, wie ich auch, den direkten Weg nach Trento, Bozen und zurück ins Hotel.

 

Am Samstag fuhr ich über Terlan nach Venetien und zurück über Mölten Richtung Meran und dort nun durch das Passeiertal bis St.Leonhard. Mein Weg führte mich hoch auf den Jaufenpass und wieder zurück ins Passeiertal. In St. Martin, im Brauerei-Gasthof, nahm ich meine Mittagspause mit einer Nudelpfanne aus dem reichhaltigen Angebot.

Während meines Aufenthalts fielen um die 90 Harleys eines italienischen Clubs dort ein und die Fahrer verteilten sich in die Lokale. Was ein Aufsehen um "rollende Eisenhaufen".

Nun besuchte ich das Ultental und fuhr bis St. Pankraz. Auf dem Rückweg erwischte mich der Regen, zum Glück in einer Tankstelle. Trocken kam ich im Hotel dann an.

Abend war Deutschland-Portugal zur EM angesagt.

 

Am Sonntagmorgen fuhr ich über den Fernpass zurück in die Heimat. Solche Staus am Fernpass hatte ich bisher noch nicht erlebt. Pfronten und Füssen waren der Weg nun zur Autobahn. Diesmal schlug ich mich nach Kempten quer rüber über Bundesstraßen und kleine Straßen bis kurz vor Stuttgart. Wegen Staus auf der A8 fuhr ich über Heilbronn.

Auch dort waren Staus, so daß ich erst gegen 19.00 Uhr zu Hause ankam.

Nur bei der Abfahrt in Burgstall wars nass. Ab dem Rechen nur feucht und in Deutschland durchweg trocken.

 

Motorradkirchfahrt am 24. Juni 2012

Überraschend viele Teilnehmer. Auf schönen Strecken ging es durch den Odenwald auf die Neunkirchner Höhe. Sechs Teilnehmer vom Weinheimer-Motorrad-Stammtisch waren dabei.

 

Zur Tour de France am 7. Juli 2012

Früh um 07:15 Uhr gings ab der Total-Tankstelle an der A5, Abfahrt Hirschberg, los. Hans-Joachim und Gerd, die beiden Mitfahrer, waren schon da als ich dort um 07:10 Uhr ankam.

Wie zuvor bei Planung angesagt, waren nun 175 km A5 angesagt, dies um schnell in Richtung unseres Zielraums zu kommen. Absolut im Plan verließen wir um 09:20 Uhr die Autobahn. Die weitere Fahrt um den Kaiserstuhl war eine Wonne. Schöne Dörfer, das volle Grün der Natur und die dortige Landwirtschaft waren so richtig was fürs Auge.

In Breisach war Sprit aufnehmen, auch in Anbetracht des mäßigen Tankstellennetztes in Frankreich, angesagt.

Nach der Rhein-Überquerung galt es Colmar zu umfahren. In Herrlisheim hatten wir die Rheinebene hinter uns und über Hosseren les-Chateaux gings nun Richtung Wald. Eine mitten im Ort gegeben Sperrung führt uns zu einer Schotterstrecke Richtung Ortsausgang. 

Zum Glück fand sich ein Anwohner zwecks Klärung zum Weg und dann noch ein junger Mann der uns per Vorausfahren die 400 m durch die Schotterstrecke wieder auf die Hauptstraße führte. Ab dann funktioniert auch mein Navi wieder und so konnten wir der schmalen Strecke im Wald, vorbei an drei Burgen, den weiteren Weg nach Witzenheim finden.

Auf der 417 fuhren wir, gut im Plan, weiter Richtung Munster. Bei Munster legten wir unsere Mittagspause ein, mit 3 x Spagetti Bolognese und Apfelschorle im Gleichklang.

Bis zum zum Col de la Schlucht war nun alles geboten was Motorradfahren so schön macht. Kurz nach dem Col de la Schlucht bogen wir Richtung La Bresse ab. Unser Ziel war eine Straßenkreuzung in La Bresse. Leider war, in schöner Natur, bis dahin auch eine Passage mit frischem Rollsplitauftrag zu überwinden. Vorsicht war angesagt.

In La Bresse an der Kreuzung war schon abgesperrt. Der Polizist wies uns den Weg zurück. Nur 20 m von der Kreuzung weg, machte Hans-Joachim eine ebene Parkfläche vor einem Haus für uns klar. Unser Dank an den Hausbesitzer nebst Gattin war nun unsere Pflicht.

Gegen 13:30 Uhr ging es mit dem Werbetross los. Nur Karnevalsumzüge sind so ideenreich und so schön anzusehen. Die tollsten Motive und Wagen waren zu sehen. Alle Werbegeschenke gaben wir an unsere Nachbarn auf der Straße, eine Oma mit 3 Enkeln, weiter.

Kurz vor 15:00 Uhr war dann der Teufel los. Erst kam eine Ausreisergruppe mit 7 Mann und nach 4-5 Minuten dann das Hauptfeld. Laut wars durch die oben kreisenden Hubschrauber, es waren mindestens 4, und durch die Zuschauer. Recht schnell war dann das Spektakel vorbei.

(Am Abend erfuhren wir dann vom Einholen der Ausreiser Richtung Ziel und vom Wechsel des gelben Trikots, Wiggens für Canzelara)

Gegen 15:30 Uhr gings wieder raus aus La Bresse und zum Col de la Schlucht. Weiter nördlich fuhren wir dann über den Co du Louchbach und den Col du Bonhomme. Über den Col de Ste Marie und der zugehörigen Stadt, gings nun weiter westlich über den Col du Houte de Ribeauville nach Marckolsheim und weiter über den Rhein auf die deutsche Seite.

Nach dem Tanken und einer Rast zur körperlichen Stärkung fuhren wir nun die 175 km auf der A5 zurück in die Heimat. So hatten wir am Abend so ca. 550 km hinter uns.

Es war schon ein erhebendes Gefühl bei der Tour de France gewesen zu sein, die man sonst immer nur am Fernseher verfolgt.

 

Frankenland und Bamberg vom 13. - 15. Juli 2012

Vom Wetter her fiel das Motorradfahren, dahin und dort, aus. Die Anreise erfolgte mit dem Auto. Die Fimot-Family war nahezu zum 35. Jubiläum anwesend. Unser Hotel mit Lokal war in Buttenheim, zum Löwenbräu.

Bamberg zu besichtigen war am Samstag im Programm. Einfach sehenswert und eine Wiederholung steht sicher mal an.

 

Pfälzer Wald mit Abstecher nach Frankreich am 25. Juli 2012

Am bisher heißesten Tag des Jahres waren wir zum Glück vorwiegend im Wald unterwegs. Dort ließ es sich mit dem Fahrtwind um die Nase aushalten.

In Edesheim, Merzalben und Annweiler waren unsere Pausen.

Die 227 km der Tour ließen sich flüssig abfahren. An kühleren Tagen oder zur Saisoneröffnung steht sicher mal eine Wiederholung der Tour an. 

 

Normandie und Frankreich vom 21. - 24. August 2012

Bemerkenswert: von der Einfahrt nach Frankreich Richtung Metz und bis zum letzten Kilometer vor der Normandieküste bzw. Altlantikküste haben mich Strohballen bzw. die großen neuzeitlichen Strohrollen begleitet. Überall entlang den Straßen. Frankreich ist im nördlichen Bereich eine Agrarlandschaft.

Bereits so 10 km vor der Küste war das ferieenmäßige und urlaubsmäßige in der Landschaft, den Gebäuden und vor allem in den Menschen auszumachen.

Ab Abbeville war le Treport an der Küste mein erstes Ziel.

In le Treport war, zu dieser Zeit klar und üblich, touristisch richtig was los.

Ein toller Strand, eine wunderschöne Promenade und eine schöne Lokale- und Geschäftestraße und die Stadt teilweise auf den Kreidefelsen gebaut.

 

 

Ab le Treport nahm ich nun die ersten 57 km der berühmten Küstenstraße, auf oder entlang der Kreidefelsen an dieser Küste, unter die Räder. Herrlichen Landschaften und Aussichten folgen Abfahrten zu Felseinschnitten, meist zu Ortschaften oder sogar Städten.

Die Straße an sich war sehr gut zu befahren, nur in den touristischen Bereichen folgte stockender Verkehr. Das langsame Fahren dort ermöglichte allerdings eine umfassende Sicht auf Küste, Straßen, Gebäude und Menschen.

Eine erste Touristenhochburg war Dieppe. Schön alles anzuschauen, aber auch schön wieder raus aus der Stadt, aus dem Verkehr, auf der Küstenstraße zu sein.

Richtig schön wars in St. Marguerite sur Mer, in einem Felseinschnitt gelegen und direkt am Meer.

 

 

Nun war es nur noch ein kurzer Weg zur Ferienanlage, in der Tochter und Schwiegersohn mit den Enkeln Urlaub machten. In Sotteville-sur-Mer in der Rue Jahn Antheaume war die Anlage zu finden.

Einige Häuser für Feriengäste waren in einem großen Garten mit Wegenetz und schön angelegten Grundstücken platziert.

 

 

Sotteville-sur-Mer ist auf den Kreidefelsen so 800 m Richtung Landesinnere beginnend gebaut. Über die Hauptstraße weg waren es so 10 Minuten Fußweg bis zum Abstieg zum Meer. (nur 3 Minuten bis zum Bäcker) Abstieg bedeudet dort unzählige Stufen nach unten (siehe Bild) um zum Wasser oder zum Watt bei Ebbe zu kommen.

Für unsere Enkel ein Wonne bei Ebbe und zurücklaufenden Wasser bei Steinen, im Sand und im Schlick nach Wasserbewohnern Ausschau zu halten.

Diese wurden gesammelt, näher betrachtet und dann wieder in die Freiheit entlassen.

Insbesondere sind auch faszinierende Steine und Steinformen, zurecht geschliffen oder ausgehölt und verformt durch Wasser, Sand und Steine zu finden. Auch das ein tolles Erlebnis für die Enkel.

Gerade besondere Steine wurden mir schon beim Ankommen präsentiert.

Bei Ebbe waren dort viele Urlauber-Familien mit Kindern zu beobachten.

 

 

Der zweite Teil der Küstenstraßen mit 133 km war noch schöner und faszinierender und noch wechselhafter als der erste Teil. Sogar richtige Kurven waren zu befahren. Neben Strecken mit freien Ausblicken ging es auch kurvig durch Wald und natürlich auch durch Touristenhochburgen.

In Fecamb und Eretat führte die Straße förmlich von den Felsen oben bis runter ans Meer und am Ortsausgang wieder hoch auf Felsenniveau.

So richtig genießen konnte man diese Touristenstädte nicht, der Verkehr war zu stark.

 

Ab Ocetville sur Mer führt mich mein Weg hin zur Seine. Vorbei an Montvilliers und Harfleur führt der Weg nun zur Brücke über die Seinemündung bei Le Havre. Die Brücke ist ein Bauwerk der besonderen Art.

Motorradfahrer sind mautfrei, Autos müssen zahlen. Nach der Zahlstelle geht es sowas von steil nach oben. Oben im Scheitelpunkt angekommen, kann man kurz die Aussicht genießen, aber sofort beginnt natürlich der überaus steile Abstieg im zweiten Teil der Brücke. D.h. die Brücke überspannt die Seinemündung in einem richtig hohen und großen Bogen.

Das gerühmte Honfleur durchfuhr ich so schnell wie möglich und aus dem folgenden ebenso gerühmten Deauville floh ich ich auf schnellstem Wege. Hier war der Tipp nie in der französischen Urlaubszeit zu fahren richtig. Touristen und verstopfte Straßen satt.

Hier fand die Navi-Funktion: "gehe zum nächsten Wegpunkt" und "lasse somit den unmittelbar kommenden Wegpunkt aus", mehrfach Anwendung.

Nach eine ausgedehnten Pause in einem Waldstück bei Deauville folgte der Weg nach Anet auf Nationalstraßen und kleineren Straßen.

In Anet, unserer Partnerstadt, durchfuhr ich möglichst viele Straßen, auch die Bd Hohensachen. Auch dem Rathaus stattete ich einen kurzen Besuch ab. Was mich sehr erstaunte, sogar einen Mc Donalds haben die im Ort. Ein Hotel am Ortsausgang war dort mein Domizil.

Englisch, das heißt mit einfachen Begriffen, war dort meine Kommunikation mit dem Chef.

Am nächsten Tag, nach der Suche nach einer Tankstelle mit Personal, die per Karten zu bedienenden war mir inzwischen ein Greuel, gings nun weiter und an Paris vorbei wieder Richtung Heimat.

In Reims an der Tankstelle hatte ich Kontakt zu einem Mann aus Ludwigshafen. Die waren per Bus zurück unterwegs. Diese Truppe hatte zuvor ab Le Havre die Seine mit dem Schiff, bei Überwindung einer Schleuse, bis Paris befahren. Auch ein besonderes Erlebnis.

Es war schön an der Autobahn in der Pfalz beim Tanken wieder Deutsch reden zu können und die Zeichensprache verbunden mit englischen und französischen Brocken nun wieder einstellen zu können.

Rechtzeitig zu einem Treffen mit Freunden am Weinheimer Marktplatz am Abend war ich dann wieder zu Hause.

 

Mittelrhein und Umland am 03. Oktober 2012

Fünf Freunde waren am Feiertag unterwegs. Stadthalle Weinheim und Rosengarten, kurz vor Worms, waren die Treffpunkte. Über Worms, Gundersblum, Oppenheim und Mainz gings rüber auf die andere Rheinseite nach Wiesbaden und weiter nach Eltville. (In der Fußgängerzone bei Kaffee und Kuchen kamen bei mir die Gedanken zur Tour mit Jürgen und Herbert in 2001 hoch. Dort haben wir die Brötchen für uns 3 gekauft).

In Eltville bogen wir Richtung Hausen vor der Höhe auf dem Weg zum Wispertal ab. Der Weg nach Lorch am Rhein im Wispertal ist grandios; Kurven und Landschaft, einfach toll. Unten am Rhein bogen wir in Kaub wieder Richtung Weisel ab. Das ist der Weg zur Loreley mit Sicht von oben.

Die Sicht ist schon überwältigend. 

Wieder unten am Rhein war unser Mittagspause in St.Goarshausen im Restaurant des Hotels Krone. Wir speisten mit Blick auf den Rhein draußen.

In Boppart führte die Fähre auf die andere Rheinseite.

Direkt ab Boppart gings ins Umland auf kurvige Straßen über Karbach, Emmelshausen und Hungerot und zurück nach St.Goar an den Rhein.

Kaffee und Kuchen genossen wir wieder mit Blick auf die Loreley.

In Worms, zurück über B420 und B9, haben wir uns dann voneinander verabschiedet. Fächerförmig gings nun für die fünf Teilnehmer, links und rechts des Rheins, nach Hause. 

2011

 

Donnersberg und Pfälzer Wald - Tour am 12. März 2011

Bei Mc-Donnalds in Mannheim-Sandhofen traf ich meinen neuen Motorrad-Kameraden und Freund Roland, ebenfalls BMW-GS-1200 Fahrer wie ich, aus Südhessen und bekannt über ein Netzwerk, zum ersten mal.

Roland hatte die Tour ausgearbeitet und als Ausdruck und auf seinem Navi vorliegend. Unsere erste gemeinsame Fahrt führte uns über Frankenthal nach Bad Dürkheim zum großen Faß und in eine erste Pause, mit Unterredung zur Route und zum Fahrstil.

Wir befuhren dann die Deutsche Weinstraße nach Norden um über Neuleinigen und Göllheim nach Dannenfels und zum Donnersberg zu gelangen. Die von Roland ausgewählten Strecken waren kurvig, teilweise schmal, einsam und größtenteils im Wald, so richtig wie für GS-Fahrer gemacht.

Nach einer kurzen Pause am Donnersberg fuhren wir über Enkenbach-Alsenborn, Fischbach, Hochspeyer und Waldleiningen nach Elmstein. Die ab dort an künftigen Samstagen und Sonntagen gesperrte Strecke führte uns zum Johanniskreuz. Dort legten wir eine längere Pause zur Verpflegung und weiteren Motorrad-Gesprächen ein. An diesem Samstag war der Parkplatz dort voll. Alle Biker Richtungen waren vertreten; dies alles bei tollem Wetter mit Sonnenschein und um die 15 grd. Celsius.

Gestärkt ging es zurück über Elmstein und Frankeneck. Über viele Umleitungen im weiteren Verlauf schlugen wir uns durch, zurück nach Ludwigshafen. Dort haben wir uns dann verabschiedet und unter Freunden weitere gemeinsame Touren abgesprochen. Es folgte der gemeinsame Weg auf die A6 und der teilweise gemeinsame Rückweg über den Rhein nach Hause. 

 

Schwarzwald und Pause bei Touratech am 06. April 2011

Um 8:00 Uhr gings mit Roland in Hirschberg los. Unterwegs haben wir auf dem Parkplatz Hardtwald der A5 noch Matthias aufgelesen. Ab Wiesloch wars vorbei mit der Autobahn und es ging durch Dörfer und Städte auf direktem Weg nach Niedereschach. Dort war ab 13.00 Uhr ein Montagetermin angesagt.

Auf dem Weg waren schöne und kurvige Strecken zwischen den Dörfern toll zu fahren. Auch das Nagold-Tal über Bad Liebenzell Richtung Calw war für Biker schön. Bei vielen Touren gen Süden in den letzten Jahren war dieses Tal auch auf meinem / unserem Weg.

Bei Touratech konten wir uns in deren Kantine für den Rundgang im Shop stärken. Der Besuch eines Lokals konnte so entfallen. Wasser zum Essen war sogar kostenlos. In diesem Raum läuft auch das Bikerfrühstück, das Touratech jeden Samstagmorgen für alle Besucher über die Motorradsaison hinweg anbietet.

Der Shop war mit vielem was man aus Katalogen kennt oder auch bisher nicht kennt vollgeladen. Vieles war zum weltweiten Reisen dargestellt. Überraschend viele Motoräder, auch diverser Marken, waren mit Touratech-Anbauten und - Ergänzungen zu sehen. 

 

Jeder, zumindest BMW-Fahrer, wird dort fündig. Wir alle fanden uns irgendwann an der Kasse mit Teilen oder Zubehör unterm Arm.

Auch der neue Tourenanzug, der Companero mit Stadler entwickelt, war in allen Größen zu sehen. Dort konnte ich sogar einige Worte mit dem Chef von Touratech, Herbert Schwarz, wechseln.

 

Auf dem Rückweg führte Mattias, der sich überaus gut im Schwarzwald auskennt. Statt auf Bundesstraßen ging nun auf kleinsten Sträßchen und kurvig ohne Ende bis zum Mummelsee. Dort war eine Kaffeepause angesagt. Der weitere Weg führte uns über die Schwarzwaldhochstraße bis nach Baden-Baden.

 

Von dort gings auf der A5 nach Hause. Wir kamen alle erst nach 19.00 Uhr zu Hause an. Alle Drei Freunde waren aber gleicher Meinung, einen tollen Tag bei richtig schönen Motorradstrecken erlebt zu haben !

 

Odenwald, Heilbronner Land, Jagst, Tauber und Miltenberg am 22. April 2011

(Fimot - Ausfahrt zu Ostern 2011)

Die mitfahrenden Fimotler trafen sich um 11.00 Uhr auf dem Parkplatz am Marbachstausee. Wegen der Sperrung mitten in Absteinach schaffte ich den Treffpunkt leider erst um 11.05 Uhr. 

Norbert, Birgit und Gerhard waren schon da. Es sah nach einer Tour als Quartett aus, als unmittelbar vor dem Start die Brüder Günther und Helmut noch eintrafen. Unser Crew war nun auf 6 Fahrzeuge auszurichten.

Norbert machte mit einem geliehen Motorrad den Tourguide, wie es sich für den Fimot-Boss auch gehört. Wir fuhren über Michelstadt auf der B 47 Richtung Amorbach. Diese bei Beginn und Ende kurzweilige Straße (Kurven) läßt im Mittelteil auch das Cruisen zu. Auf schönen, teilweise kleinen und kurvigen Straßen, gings nun kurzweilig Richtung Jagst in und durch das Heilbronner Land. 

In Sindringen am Kocher, schon traditionell für die Fimot-Karfreitagstouren, war die Rast zur Mittagspause angesagt. Es gab vielfältige Speisen karfreitagsgemäß auf der Karte; für jeden etwas.

Gestärkt und zufrieden entschlossen wir uns dann zur Weiterfahrt / Rückfahrt nach Miltenberg am Main. (mit den Löwensteiner Bergern wirds beim nächstenmal was) Über Osterburken und Walldürn erreichten wir Miltenberg.

Zuvor waren Birgit und Gerhard Richtung Heimat abgezweigt.

Immer wieder schön auf Miltenberg dem Main entlang zuzufahren. Mediteranes Flair ist dort einzufangen.

Mit Günther, Helmut und Norbert war der letzte Halt in einem Caffee in Miltenberg bei Eis und Eiskaffee. Günther und Helmut fuhren nun nördlich weg und Norbert und ich südlich bzw. westlich.

Wir nahmen das wunderschöne Ohrenbachtal Richtung Vielbrunn unter die Räder und das letzte und kurvige Stück der B 47 nach Michelstadt.

Über diese B 47 und dann die B 38 fanden wir zurück Richtung Heimat.

Norbert bog nach Führt rechts ab und ich fand mich zufrieden gegen 19:00 Uhr zu Hause ein. Ein toller Tag ! 

  

Odenwaldtour mit RowF  / 50. Auflage der RowF/RowOluf Touren 12. bis 15. Mai 2011

Wie schon 1999 waren die "Ride on" Freunde auch im Mai 2011 im Odenwald zum Touren. War damals noch das Hotel bei der Schmucker Brauerei in Obermossau das Quartier, so war es diesmal das Hotel auf der Kreidacher Höhe. (ich als Heimschläfer habe leider die Annehmlichkeiten des Hotels nicht genossen)

Am Donnerstagnachmittag trafen so nach und nach alle Teilnehmer und Freude untereinander ein, ebenso die Crew des Verlags der "Reisemotorrad", diesmal als Ausrichter der Jubiläumstour ! Gleich waren die Besonderheiten festzustellen. Neben dem Chefredaktuer Toni Sacher auf der neuen 1600´er BMW waren ein Begleitbus (VW Caddy mit Cora) und der Kameramann Morris dabei.

Auch ein riesiges Stoffsegel des Verlags mit unserem Motto war im Eingang zum Hotel ein Blickfang.

Am Freitagmorgen kurz nach 9.00 Uhr gings nach einem Gruppenfoto in 4 Gruppen mit jeweiligem Tourguide los. Schwungvoll, bei mir mit Tourguide Christian auf einer Harley, gings auf der Zotzenbacher Bergrennstrecke abwärts und über Lindenfels und Reichenbach zum Felsenmeer. Schon was einmaliges in unserer Region. Über Michelstadt gings dann auf der Nibelungenstraße Richtung Amorbach und dann nach Keilbach zur Mittagsrast.

 

Satt und gestärkt folgten dann Eberbach und Neckargemünd. Über Bammental und hoch nach Gaiberg führte der Weg dann Richtung Verlag in Ma-Friedrichsfeld über Leimen und Schwetzingen.

Beim Verlag war eine Kaffepause mit Kaffestückchen angesagt. Es folgte eine Besichtigung des Verlags mit Besuch der "Zentrale der Reisemotorrad", mit dem Zimmer des Chefradakteurs Toni.

Über Schriesheim, Wilhelmsfeld und Waldmichelbach folgte der Rückweg zur Kreidacher Höhe.  

Schöne und kurvige Strecken bei schönstem Wetter !

Der zweite Tag, am Samstagmorgen, war dem südlichen Odenwald oder kleinen Odenwald zugedacht.

Zunächst gings runter nach Waldmichelbach und über Afolterbach, Hüttenthal, Mossau und Erbach in einer Schleife zum Marbach-Stausee, dem Treff im Odenwald für Biker.

Über Beerfelden, Rothenberg und Hirschhorn gings nun rüber über den Neckar und über Moosbrunn, Schönbrunn, Neunkirchen und Neckargerach nach Binau zum Bekleidungshersteller Levior und in das benachbarte Cafe Hubraum zur Mittagsrast.

Unser Tourguide Heinz, mit seinem Victory Schopper, führte uns dann, wie schon den ganzen Tag temporeich, zum Dielsberg über Haßmersheim, Adersbach und Epfenbach. Die Dilsberg-Besichtigung war per schönem Ausblick, dem alten Gemäuer und dem Blick vom Turm für die weit hergereisten eine Erlebnis. 

Interessant war dann die Neckarüberfahrt beim Neckarhäuser Hof mit der Fähre. Richtung Schönau gings dann wieder nördlich in den Odenwald. Bei leicht einsetzendem Regen war die Heimfahrt über Absteinach, das Gorxheimer Tal und kurvig nach Buchklingen und Siedelbrunn zur Kreidacher Höhe, Teil unserer Hausstrecken, trotzdem ein kurviges Erlebnis. 

Trocken und zufrieden kamen alle in Abständen wieder auf der Kreidacher Höhe im Hotel an. 

 

Südtirol und Dolomiten vom 21. bis 26. Juni 2011

(Treffen mit den Fimot´lern im Hotel in Burgstall)

Am Dienstag, dem 21. Juni gings morgens ab 07:30 Uhr, zusammen mit Horst, los. Über die A5, die A8 und die A7 erreichten wir nach ca. 3 Stunden die Ausfahrt Mittelberg-Oy, das das Ende der Autobahn. 

Über Nesselwang erreichten wir Pfronten. Dort war im Braugasthof im Biergarten die Mittagsrast angesagt. Ein richtig toller Biergarten !!

Der Fernpass, Imst, Landeck, Rechenpass und Rechensee führten uns näher an unser Ziel in Burgstall (kurz unterhalb, südlich, von Meran).

Nach kurzer Suche fanden wir unser Hotel und die Garage für die Motorräder. Von den bereits anwesenden Fimot-Teilnehmern (so einer war ich ja auch zum ersten mal) wurden wir freudig in deren Kreis begrüßt.

Zum Abendessen stiftetet die Wirtin ein Essen für die Fimot-Hotelgäste, wegen welchen mit 10´jährigem Jubiläum aus dem Kreis der Teilnehmer.

 

Am nächsten Tag, dem Mittwoch, waren die Dolomiten angesagt.

Nach anfänglichen Navi-Problemen gelang es uns, uns auf der geplanten Strecke entlang zu hangeln. Karersee und Karerpass folgte der herrlich zu befahrende Passo di Lavaze. Etwas abseits der üblichen Motorradrouten folgte dann der Passo di Rollo und unsere Mittagsrast. Cappuccino und Apfelstrudel schmeckten gut. Richtung Arabba durchfuhren wir schöne Landschaften.

Nach der Suche nach einer Tankstelle zog uns mein Navi auf der kürzesten Strecke Richtung Burgstall zurück. Dabei gings über Corvara und das Motorrad-Highlight Grödner Joch. Es folgte ein Stück im Grödner Tal und der weitere Weg über Kastelruth und Völs Richtung Bozen. Über die Mebo (Meran-Bozen) gings Richtung Burgstall im leichten Regen zurück.

Unser Abendessen war schon wieder klar. Der Besitzer des Lokals gegenüber, mit Bar und feinen Speisen, lud Mittwochabend alle als Gäste ein, dabei auch uns Hotelgäste aus der Nachbarschaft. Es gab Speisen vom Feinsten. Grund war sein Lokal bekannter zu machen oder so. 

 

Am Donnertstag war schlechteres Wetter angesagt. Uns führte, nach dem Frühstück, bei trockenem Wetter, der Weg ins Schnalstal. Richtig schön und einsam wars dort oben und der Wintersport dort zu erahnen.

Wir beschlossen nun weiter ins Passeiertal zu fahren. Im Stau durch Meran begann es zu regnen. In St. Martin wichen wir dem Regen in einen Brauereigasthof aus. Geschützt durch eine Überdachung genossen wir unser Essen. Noch am Tisch, zu regnen hatte es aufgehört, beschlossen wir den Jaufenpass und anschließend das Penserjoch zu fahren. 

Über den Jaufen wars trocken und sonnig; es war eine tolle Strecke. Bei der Auffahrt zum Penser Joch bei Sterzing begann es wieder zu regnen.

Schon im Sarntal waren wir nass, aber ab Bozen auf dem Rückweg über die Mebo hat es uns voll erwischt. Durchnässt kamen wir im Quartier bzw. in der Hotelgarage an. 

Statt nur Duschen waren jetzt Duschen und Wirlpool angesagt.

Abends, nach 19.00 Uhr, gings im Rahmen der Fimot-Teilnehmer los in ein echtes Südtitoler Lokal zum Speisen (deftiges) und Trinken. Der Fimot-Kassier war spendabel und brachte Wein und Wasser in die Runde. Das alles bei guter Unterhaltung unter Freunden.

 

Am Freitag schlossen wir, Horst und ich, uns der Fimot-Aktivität an.

Etwas später gings los mit 16 Motorrädern und über 20 Teilnehmern.

Über Jenesien, Oberbozen, den Ritten gings oberhalb des Eisacktals bis in die gegend von Latzfons in einen den Fimot´lern bekannten Jahrhunderte alten Bauern- und Gasthof zur Mittagsrast. Schinken, Bergkäse, Kaminwurz und weiter Speisen waren eine gutes und deftiges Mahl. Wir saßen im sonnigen Hof; das alte Gasthaus war im ursprünglichen Sinne erhalten.

 

Stunden später beim allgemeinen Aufbruch, manche planten den schnellsten Weg zurück ins Hotel, planten wir, Horst und ich, den restlichen Tag noch erlebnisreich zu gestalten. Wir wollten nochmal in die Dolomiten.

Wir fuhren bis zum Eingang des Grödner Tals und genossen dann die Fahrt im Tal bis Wolkenstein. Dort beschlossen wir noch 3 der 4 Sellarunden-Pässe zu befahren. Nach dem Grödner Joch, diesmal von Westen nach Osten, machten wir in Corvara Pause. Erhohlt gings nun über den Campolongo, Arabba und den Pordoi nach Canazei. 

In Canazei stoppten wir bei einer großen Yamaha Ausstellung und Verkaufsshow. Alle Motorräder aus dem Programm waren geboten. Bei den Probefahrten gings es so richtig ab.

Wir genossen nun die Rückfahrt über Welschnofen und den Karerpass und Karersee bis Bozen. Auf der Mebo gings wieder zurück, diesmal im Sonnenschein und richtig zufrieden.

Nach der Körperpflege speisten wir im benachbarten Lokal gegenüber. Uns bekannt vom Mittwochabend (Einladung).

 

Der Samstag war vom Wetter her für das Stilfser Joch vorgesehen.

Recht früh brachen wir auf. Der Weg im Vinschgau bis zum Abzweig war wieder mühselig. Zum Glück kann man mit dem Moped auch mal überholen.

Über Prad und Trafoi nähert man sich der ersten Kehre zum Stilfser Joch.

Kaum zu glauben steckte in der ersten Kehre zum Stilfser Joch ein großer Reisebus fest. Sein Format war zudem zum Befahren nicht zugelassen. Nach einer Warte - und Rangierzeit gings für uns nun richtig los.

48 Kehren, eigentlich Spitzkehren, sind zu befahren. Oben angekommen warten die Andenkenläden und Bratwurstverkäufer auf die Besucher. Dort oben ist immer was los.

Nach kurzem Umgucken und Betrachten gings dann weiter, erst auf schöner Strecke abwärts und dann Richtung Bormio. Ab Bormio folgten wir dem Navi Richtung Gavia-Pass. Auf der Nordseite ist es die schmale Straße mit schlechtem Belag und auf der Südseite ist es die unübersichtliche und enge Straße warum der Pass als schwierig gilt.

Direkt nach der südlichen Abfahrt haben wir in einem Lokal, mit vielen Bikern als Gäste, im Garten dieses Lokals Spagetti-Bolonese mit einem Krug Apfelsaftschorle genossen. Mit Deutsch kommt man dort im klassischen Italien nicht mehr weit. Das haben wir beim Bestellen bemerkt.

Über den übersichtlichen Passo di Tonale und einigen anschließenden Navi-Problemen gings dann über das schön zu befahrende Ultental zurück Richtung Lana und Burgstall.

Unser letztes Abendessen war in der Pizzeria nicht weit weg vom Hotel.

 

Am Sonntagmorgen gabs nach dem Frühstück das große Abschiednehmen. Alle Fimot´ler, so auch wir, traten die Heimreise an.

Wir beide befuhren die Mebo, den Vinschgau zwischen Meran und Mals und den Reschenpass. Nach Prutz sparten wir Landeck aus und fuhren über die Piller Höhe Richtung Imst. In Imst gings zum Hahntennjoch und in vielen Kurven zum Pass. Dort gerieten wir in ein Radrennen, was die Abfahrt ins Lechtal zeitlich erheblich hinzog. Im Lechtal bei Elmen wars dann vorbei; erst in Weißbach war es ein Umzug der uns noch kurz auf dem Weg ins Tannheimer Tal stoppte.

In Tannheim machten wir Mittagspause. Vorbei am Grüntensee gings wieder auf die Autobahn A7 bei Oy-Mittelberg. Mit zwei Halts zur Rast und zum Tanken und vielen Staus und schleppendem Verkehr gings über die A8 und die A5 Richtung Heimat zurück.

 

Auf dem Parkplatz Hardtwald vor Heidelberg haben wir, Horst und ich, uns dann verabschiedet.

Wir waren vom Erlebten begeistert und bereuten nicht täglich Touren in Südtirol und den Diolomiten unternommen zu haben. Gerade die Dolomiten werden wir noch einmal besuchen.esuchen.

 

Rheinhessen, Donnersberg und Nahe am 06. August 2011 /  RowF-Tour

Um 7:00 Uhr gings los Richtung Köngernheim. 

Dort angekommen, waren die ca. 28 Teilnehmer gerade beim Frühstück (Tour der Teilnehmer von Do bis So). Ich war diesmal terminlich eingespannt und konnte so nur am Samstag mitfahren. Am Freitag waren die Teilnehmer am Rhein und umliegenden Gebieten mehr östlich vom Hotel touren.

Um 9:00 Uhr ging es in 3 Gruppen los. Über übersichtliche Strecken und durch Pfalzdörfer in schöner Landschaft führten uns die Tourguides nach etwas über einer Stunde nach Dalsheim innerhalb Flörsheim-Dalsheim.

Dort erlebten wir eine ortskundige Führung mit einem Highleight, der Dalsheimer Fleckenmauer. Flecken von Mauer eines Fleckens (Dorfs), erbaut von ehemaligen Besitzern aus Kirche und Fürsten zum Schutz der Anwesen. In Mauernähe sind heute noch schöne Anwesen mit besonderer Gartenanlage zu bestaunen. Das Besondere: Die Mauer ist heute noch rund ums Dorf erhalten, zuletzt vor einigen Jahren restauriert. So hat Dalsheim heute noch nur zwei Ein- oder Ausgänge aus dem Dorf.

Mit der Führererin gings sogar über einen Wehrturm und eine Wendeltreppe auf den Wehrgang der Mauer. Die Mauerbegehung ist auch ohne Führung per Schlüsselbesorgung aus einen Cafe machbar.

 

Der weitere Weg führte Zum Donnersberg und zur Mittagsrast in Dannenfels in der Keltenhütte, mit Selbstbedienung und Pfälzer Speisen. 

Unser nächstes Zeil war Bad-Münster am Stein. Zunächst mit Besuch des Steinskulpturparks. Beeindruckend die künsterlichern Arbeiten in teilweise erheblichen Ausmaßen.

Die Kaffeepause war dann im Innenhof der Ebernburg. Der Innenhof war gerade von einer Hochzeitsgesellschaft besucht. So konnten wir doch noch gerade für uns alle Platz finden. Die Heidelbeertorte war der Renner.

Schon von der Burg aus sahen wir das Unheil kommen. Im Regen fuhren wir dann zurück ins Hotel nach Köngernheim. Schön durchnässt kamen alle dort an.

Nach kurzer Pause und meinem Abschied gings nun über Worms zurück in die Heimat. Zum Glück dann trocken von oben, nur die Straßen waren noch nass. Toll wie die Tourguides vorort die Touren wieder ausplanten. Der Dank aller war denen sicher. 

  

Norschwarzwald / Tour aus der Bikerszene, am 21. September 2011

Nachdem Manfred, Rainer, Roland, Horst und Hans-Georg nicht mitfahren konnten, die Tour war von mir auch viel zu kurz und zu fest auf den 21. September angesetzt (Wetter, eigene Termine), gings um 08:30 Uhr alleine von zu Hause los.

Über die A5 und die B3 und über Bad Herrenalb weiter nach Gernsbach war der Einstieg in den Nordschwarzwald. Kaltenbronn, Sprollenhaus und Enzklösterle waren die ersten Stationen.

Ein Abzweig Richtung Erzgrube führte auf einsamste Straßen.

So durchfuhr ich über den Tag zweimal Sägewerke in Größe eine Dorfes mit Durchgangsstraße in gemäßigtem Tempo.

Erst ab Baiersbronn war man wieder zurück in der "Zivilisation".

Den ganzen Tag über herrschte gutes Motorradwetter, in den Tälern und auf den Höhen war das Innenfutter von Jacke und Hose den ganzen Tag angesagt.

Über die B500 dings dann im Abstecher nach Oppenau und zurück zum Ruhestein. Mittagsrest legte ich in Ottenhöfen ein. Bei heißem Apfelstrudel mit Vanilleeis und Sahne und einem Milchkaffee war die Konzentration wieder hergestellt. So kam ich auch mit einem Ehepaar auf einem Chopper, die etwas später eintrafen, durch deren gleiche Bestellung ins Gespräch. Es folgte der Austausch der Routen bis zum Gespräch über die Motorräder und unsere Kleidung.

Über Brandmatt, Untersmatt und in einem Schwenk über den Schwarzenbach Stausee gings nun über Geroldsau und Müllenbach zurück nach Gernsbach.

Der Heimweg lief wieder über Loffenau, Bad Herrenalb und Marxzell zur B3 und zur A5.

In der Rheinebene waren die Innenfutter dann zuviel des Guten und verschwanden im Tankrucksack.

Gegen 18.00 Uhr war ich wieder zu Hause.

 

Es war richtig schön kleine und kleinste, kurvenreiche Nebenstraßen zu befahren. Grundsätzlich ist die reine Fahrzeit dieser Route aus der Bikerszene zu lang. Mit Freunden unterwegs müssen größere Pausen eingeplant und damit die Route verkürzt werden. 

2010


Schottlandtour 

Vom 20. bis zum 30. Mai 2010 über 11 Tage

ca. 3.800 km Gesamtstrecke / 8 Teilnehmer / Tourguide: Manfred

 

Es war eine intensive und erlebnisreiche Tour. Die Quartiere waren B&B-Häuser und 1 Hotel. Alle waren sehr gut ausgestattet. Schottland ohne die Singel Track Roads zu befahren wäre etwas wichtiges auszulassen. Diese Roads boten die schönsten Abschnitte und Naturerlebnisse. Keine Berge wie in den Alpen aber Natur pur in allen Abschnitten die wir befuhren. Tolle Strecken im Landesinneren und vor allem in der Nähe der Seen und des Meers. Urige Pubs haben wir besucht und dort auch Musik life genossen. Mit dem Wetter hatten wir Glück. Regen gab es nur in der Heimat bei An- und Rückfahrt. In Schottland hat es kaum geregnet; die zwei bis dreimalige Nässe von oben war bis zum Quartier jeweils wieder in den Klamotten getrocknet.

 

Tag 1 (660 km / 7 h) Do 20. Mai 10

Nach Amsterdam/Ijmiuden zur Fähre Richtung Newcastle (Überfahrt nachts)

7:00 Uhr über Kaiserslautern-Trier-Vianden/Luxemburg-Amsterdam (Felison terminal, Sluisplein 33)

17:30 Uhr mit PRINCESS OF NORWAY nach Newcastle (16:00-17:00 Check in)

 

Tag 2 (380 km / 5 h) Fr 21. Mai 10

Newcastle - Aberfeldy

9:00 Uhr Newcastle - Bramburgh Castel - bei Ebbe Holy Island - The bam at Beal - Edinburgh - Stirling - Trossachs - Aberfeldy

 

Tag 3 (370 km / 6 h) Sa 22. Mai 10

Grampian Mountins  / Malt Whisky Trail

Breamer - Ballater - Tomintul - Dufftown (Glennfiddich Destillery) - B9102 - Grantown on Spey - B970 - Kingussie - Aberfeldy

 

Tag 4 (320 km / 5 h) So 23. Mai 10

Aberfeldy - Ullapool

Loch Laggan - Spean Bridge - Loch Ness - Urquhart Castle - Cannich - Beauly - Loch Broom - Ullapool

 

Tag 5 (240 km / 5 h) Mo 24. Mai 10

Der Nordwesten der Highlands

Lochinver - "Südseestrand" Oldshoremore - Laxford Bridge - Tarbet - Ardvreck Castle - Ullapool

 

Tag 6 (310 km / 6 h) Di 25. Mai 10

Ullapool - Portree (Isle of Skye) durch das Wester Ross

Gairloch - Victoria Falls - Loch Maree - Shieldaig - Applecross Inn (Mittagessen) - Portree

 

Tag 7 (190 km / 4 h ) Mi 26. Mai 10

Inselrundfahrt auf Skey

Old Man of Storr - Kilt Rock - Uig - Duntulm Castle (Pub) - Dunvegan - Bracadale - Cuillin Hills - Portree

 

Tag 8 (270 km / 6 h) Do 27. Mai 10

Portree - Inveraray

Armadale - Mallaig (Fähre) - Corran - ClenCoe - Glan Orchy (B8074) - Dalmally - Inveraray

 

Tag 9 (350 km / 6 h) Fr 28. Mai 10

Inveraray - Moffat

Alexandria - Fintry - Carron Valley Forest - Denny - M9 Edinburgh - A703 Peebless - Tweedsmuir - Cappercleuch - Innerleithen - Selkirk - Moffat

 

Tag 10 (180 km / 3 h) Sa 29. Mai 10

Moffat - Newscastle - Amsterdam

Boreland - Dunnabie - B7068 Langholm - B6318 Greenhaed - Hadrian´s Wall - Newcastle Royal Quays

17:00 Uhr mit RINCESS OF NORWAY ab North Shields (14:30-16:30 Check in)

 

Tag 11 (550 km / 5 h) So 30. Mai 10

Amsterdam - Heimat

9:30 Uhr A9/A2 Utrecht - Arnheim - A4/A5 Darmstadt - Heimat



Emslandtour mit RowF mit Rückfahrt über die MSD-Nord

vom 22. bis zum 26. Juli 2010 (Ride off with Friends / Reisemotorrad)

(solo hin und zurück / 36 Teilnehmer)

 

Am Donnerstag habe ich über die A5, den Taunus und die Autobahnen A45 und A1 bis Münster-Nord den größten Umfang der Distanz zurückgelegt. Der letzte Rest war über die B70 über Meppen bis nach Papenburg. Kurz vor Papenburg haben mich die Hinweise nach der Transrapid-Strecke zu einem Streckenabschnitt 1 km weg von der B70 geführt. Eindrucksvoll !

 

Am Nachmittag und Abend trafen dann alle Tourteilnehmer im Hotel ein. Fahrer und Sozia, 36 Teilnehmer. Beim fröhlichen Beisammensein war dann das Abendessen (Gegrilltes mit Beilagen) und die Einteilung der 4 Gruppen mit Guide angesagt. Alles vorbereitet von meinem späteren Tourguide Heinz.

 

Am Freitag ging es ab 9.00 Uhr mit der Fahrt zum Ems-Sperrwerk los. Die Führung mit Film über 90 Minuten war hervorragend und informativ.

Bei der Fahrt nach Greetsiel folgte der einzige kurze Regen über alle Tage. Greetsiel haben wir zu Fuß erkundet. Sehenswert !

An der Nordsee entlang ging es auf schönen Wegen weiter nach Neuharlingersiel zu einer Pause. Auf dem Rückweg ging es über die Fehnstraße auf schönen Strecken zurück zum Hotel.

 

Am Samstag fuhren wir um 9.15 Uhr los zur Meyer-Werft. Das ist die Werft die regelmäßig in der Presse, Funk und Fernsehen wegen der Überführung von Luxuslinern, wie der AIDA-Reihe oder Weiteren Linern, auftaucht. Dazu ist auch das o.g. Ems-Sperrwerk geschaffen. (bis Tiefgang von 8,50 m)

Über 2 Stunden, bei einem Film und tollen Erklärungen, brachte man uns die Werft und das Vorgehen beim Schiffbau näher. War richtig toll !

Mit Guide Heinz fuhren wir anschließend bis Holland. Nach einer Pause ging es zurück nach Papenburg.

 

Am Sonntag nach dem Frühstück war Abschiednehmen unter Freunden angesagt. Ich startete um 9.30 Uhr nun wieder solo nach Bramsche bei Münster. Dort stieg ich in die Strecke der MSD-Nord (Motorradstraße Deutschland) ein. Im Weserbergland ging es nun kurvig und mit viel Abwechslung Richtung Bad Pyrmonth und weiter nach Höchster Albaxen zur Tonenburg der Pirones. Eine Burganlage in privater Hand, direkt an der Weser, allein für Motorradfahrer eingerichtet. (auch Fahrräder und PKW erlaubt). 

Am Montagmorgen fuhr ich nun weiter auf der MSD-Strecke ins Sauerland, über Willingen und den Edersee. Natur pur und schöne und kurvige Strecken waren dort zu bewältigen.



Pfälzer Wald -Tour am 21.09.2010 

Zunächst auf Nebenstraßen über den Rhein und weiter auf Nebenstraßen nach Bad Bergzabern. Dort begann die eigentliche Runde im Pfälzer Wald, die ich im Internet von einem dortigen Motorradfahrer aufgenommen habe.

Es war so richtig kurvenreich, von gut ausgebauten Straßen bis zu engen und schmalen Straßen, alles dabei. Zunächst ging es über Busenberg Richtung Dahn um danach Richtung Salzwoog ab zu biegen. Diese wenig frequentierte Straße führte über Fischbach nach Frankreich Richtung Lembach. In Fischbach wurde ich im Restaurant "Tausendschön" gut und wohlschmeckend versorgt.

Nach dem Essen ging es kurvig nach Lembach und auf einer tollen Strecke über Climbach nach Wissembourg.

Ohne Wissembourg zu besuchen führte der Weg über schmale Straßen und tollen Kurven Richtung Böllenborn und dann wieder Richtung Birkenhördt. Eine schöne Strecke war dann der Weg über Münchweiler nach Klingenmünster. 

Nach einem kurzen Halt führt mich dann das Navi auf kürzestem Weg zum Johanniskreuz, dem Motorradtreff in der Pfalz. Aus südlicher Richtung kommend ist die Strecke so richtig für Motorradfahrer gebaut. Schnell und kurvig geht es da zu.

Nach einem Apfelsaftschorle befuhr ich nun abwärts die an Sa, So und Ft gesperrte Strecken durch das Elmsteiner Tal. 

Ab Ellerstadt suchte ich dann die A6 zur Heimfahrt.

Insgesamt ein toller Motorrad-Tag, trocken und bei schönem Wetter um 15-20 grd, so richtig zum Motorradfahren. 

2009


Tour Südpfalz und Nordvorgesen am 12. Juni 2009:  

Aus der Heimat Richtung Südpfalz auf Bundesstraßen direkt durchgeschlagen (beim nächsten mal ruhige Nebenstraßen). Dort die wild (auf und ab und links und rechts) verlaufenden Straßen durch die Ortschaften genossen. In Schweigen zum letzten mal durchs Weintor (inzwischen verboten) und von dort nach Frankreich und Wissembourg. Dort durch hauptsächlich Wald und tolle und griffige Strecken, ich war nahezu alleine auf der Straße, bis Bitsch. Diesmal die berühmte Zitadelle besucht (bestiegen) und den weiten Blick ins Land genossen. Bei der Suche nach Benzin die 2 von unterwegs mit den beiden Triumpf (Naked Bikes) getroffen und danach gut unterhalten (waren Schwaben). Nun unterhalb der Strecke nach Bitsch über Moutherhouse durch schöne und ruhige Gegenden bis zu einem Halt in einem französischen Bistro. Dort eine interessante Unterredung mit einem deutschen Ehepaar, die einige Tage im Elsaß mit einem Chopper unterwegs waren. Darauf wieder zurück in die landschaftlich schöne Südpfalz und dann heimwärts über Nebenstraßen in die Heimat..


Tour Nordschwarzwald am 05. August 2009: 

Über die A5, ab Bruchsal Richtung Bad Herrenalb in den Schwarzwald. Nach Forbach, die Schwarzenbach-Talsperre und Herrenwies zur Schwarzwaldhochstraße oder auch B500.

Im ersten Teil leider bei Tempo 70, zum Glück im zweiten Teil ohne Begrenzung.

Weiter im Süden Richtung Schapbach abgebogen und dann Richtung Wolfach. Dort (Ortsteil Walke) im Hirschen, schon wiederholt, eingekehrt. Den tollen Service, das hervorragende Essen und eine Gruppe aus 4 Radfahrern aus Karlsruhe am Nachbartisch genossen.

Über Schiltach die landschaftlich schönere und motorradseitig ergiebige Strecke nach Freudenstadt genommen. Dort kurzer Kaffeehalt.

Nun über die B462 wieder Richtung Forbach und von dort zur roten Laache. Dort oben ein interessantes Gespräch mit Übersiedlern aus NRW mit positiven Aussagen zu den Leuten in BaWü. Diesmal über Baden Baden und die A5 zurück in die Heimat. 


Tour Südschwarzwald / Hotzenwald

vom 01. bis zum 03. Oktober 2009 (6 Teilnehmer)

Teilnehmer: Reiner, Walter, Herbert und ich / ab Titisee noch: Eva und Thomas

 

Am Donnerstag ging es los mit der Regenkleidung im Gepäck Richtung Lenzkirch-Said, mit Reiner als Tourguide. Die wesentliche Nachricht, die hier erwähnte Regenkleidung konnte im Gepäck bleiben; ja wir fuhren sogar durch die wunderschöne Oktobersonne mit klarem Blick auf alles Sehenswerte. 

Reiner hatte eine tolle Strecke auf dem Hinweg gewählt. Im Hotel Hochfirst in Lenzkirch-Said trafen wir Eva und Thomas. Ein schönes Hotel mit schönen Zimmern, einem Schwimmbad, einem abendlichen 4-Gang- Menue und einem Frühstück nach Allem was man morgens so begehrt. Mit Thomas aus Tourguide und Eva als Abschluss gings am Freitag auf die schönen Strecken im Hotzenwald mit Halt in St.Blasien und in Wehr. Was Thomas als Strecken auswählte, war für Motorradfahrer vom Feinsten. Kurven und tolle Strecken über den ganzen Tag. So richtig nach einem der sich dort auskennt. Zum Tourabschluss am Freitag nahmen wir leider Abschied von Thomas und Eva und nahmen dann nochmal abends und morgens die Annehmlichkeiten des Hotels an. Am Samstag gings wieder Richtung Heimat zurück. Die von Reiner geplante Tour war in jeder Hinsicht ein Volltreffer.